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bei Laktoseintoleranz (LI)
Inhalt:

Tipps zur Darmgesundheit

Verhalten und Ernährung

 

  • Mit regelmäßigem Ausdauersport lässt sich der Darm „erziehen“. Zwei- bis dreimal pro Woche ca. 20 Minuten können bereits ausreichen, um den Kreislauf und auch die Darmmuskulatur anzuregen. Besonders Sportarten, die die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur trainieren wie Joggen, Walken, Gymnastik, Aerobic, Ballspiele oder Morgengymnastik sind zu empfehlen. Auch Fahrradfahren und Schwimmen eignen sich sehr gut und schonen überdies die Gelenke.

  • Achten Sie auf eine gleich bleibende Toilettenzeit und nehmen Sie sich Zeit. Warum nicht eine kleine Lektüre mitnehmen? Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie den Drang zu einer anderen Zeit unterdrücken sollen, denn damit wird der Darm zur Trägheit erzogen.
Verhalten und Ernährung haben einen großen Einfluss auf unsere Darmgesundheit
  • Natürlich gibt es auch Fälle, die einen Arztbesuch erforderlich machen: bei Blut im Stuhl, abwechselnd Verstopfung und Durchfall, Krämpfen und Schmerzen beim Stuhlgang oder bei plötzlichem Auftreten der Verstopfung. Falls die zunächst selbst erprobte Ernährungsumstellung nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, sollte ebenfalls ein Arzt konsultiert werden.

Tipps zur richtigen Ernährung

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (www.dge.de) hat 10 Regeln für eine vollwertige Ernährung aufgestellt, welche bei deren Einhaltung den Körper mit allen notwendigen und lebenswichtigen Vitalstoffen versorgt und ihn zudem gesund erhält.

  • Vielseitig essen
  • Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
  • Gemüse und Obst: Nimm „5“ am Tag
  • Täglich Milch und Milchprodukte;
    ein- bis zweimal in der Woche Fisch;
    Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
  • Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
  • Zucker und Salz in Maßen
  • Reichlich Flüssigkeit
  • Schmackhaft und schonend zubereitet
  • Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
  • Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung

Richtige Ernährung bei Verstopfung

Bevor Abführmittel verwendet werden, sollte man zunächst versuchen, das Problem mit einer Umstellung der Ernähung in den Griff zu bekommen. Aber bitte Geduld: Bevor sich erste Erfolge einstellen, werden mindestens zwei bis drei Wochen vergehen.

Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und essen Sie mit Genuss. Ein ausgiebiges Kauen regt die Verdauung an. Auf fetthaltige Nahrungsmittel, viel Zucker und viel Salz sollten Sie verzichten. Zahlreiche Kräuter wie Beifuss, Dill, Majoran, Oregano und Ruccola regen die Darmtätigkeit auf natürliche Weise an. Fencheltee, Sauerkraut und Sauerkrautsaft unterstützen ebenfalls die Verdauung.

Auf den Speiseplan gehören insbesondere Ballaststoffe. Sie übernehmen zentrale Aufgaben in unserer Verdauung. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind u.a. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Bierhefe, Haferflocken, Weizenkleie, Leinsamen und Trockenfrüchte wie Pflaumen, Feigen und Datteln.
Ballaststoffe sollten zusammen mit viel Flüssigkeit verzehrt werden.

Viel Trinken ist überhaupt das A und O, nicht nur für unsere Verdauung. 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es schon sein, damit der Darm nicht verstopft. Vorzugsweise sollten Sie auf Mineralwasser, Saftschorle und Früchtetee zurückgreifen. Bei schwarzem Tee, Kaffee und alkoholischen Getränken ist eher Zurückhaltung geboten.

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