Bevor Abführmittel verwendet werden, sollte man zunächst versuchen, das Problem mit einer Umstellung der Ernähung in den Griff zu bekommen. Aber bitte Geduld: Bevor sich erste Erfolge einstellen, werden mindestens zwei bis drei Wochen vergehen.
Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und essen Sie mit Genuss. Ein ausgiebiges Kauen regt die Verdauung an. Auf fetthaltige Nahrungsmittel, viel Zucker und viel Salz sollten Sie verzichten. Zahlreiche Kräuter wie Beifuss, Dill, Majoran, Oregano und Ruccola regen die Darmtätigkeit auf natürliche Weise an. Fencheltee, Sauerkraut und Sauerkrautsaft unterstützen ebenfalls die Verdauung.
Auf den Speiseplan gehören insbesondere Ballaststoffe. Sie übernehmen zentrale Aufgaben in unserer Verdauung. Ballaststoffreiche Lebensmittel sind u.a. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, Bierhefe, Haferflocken, Weizenkleie, Leinsamen und Trockenfrüchte wie Pflaumen, Feigen und Datteln.
Ballaststoffe sollten zusammen mit viel Flüssigkeit verzehrt werden.
Viel Trinken ist überhaupt das A und O, nicht nur für unsere Verdauung. 1,5 bis 2 Liter pro Tag sollten es schon sein, damit der Darm nicht verstopft. Vorzugsweise sollten Sie auf Mineralwasser, Saftschorle und Früchtetee zurückgreifen. Bei schwarzem Tee, Kaffee und alkoholischen Getränken ist eher Zurückhaltung geboten.